aktuelle Meldungen Januar 2020

Salzburger Christkindl-Markt am Dom

Mit großen Augen schaut der kleine Matthias auf die Spielzeugeisenbahn, die ihre Runden in der Anlage auf dem Christkindlmarkt vor dem Dom in Salzburg dreht. Schon sein Vater ist, wie viele Salzburger, gerne zum Christkindlmarkt gekommen. Hier gibt es kein „Jingle-Bells“-Gedudel und keinen Plastikkitsch. Ja, die Salzburger treffen sich gerne auf dem Christkindlmarkt. Hier ist die Zeit stehen geblieben, alles ist noch traditionell. Am Abend ist es im Lichtermeer besonders festlich. An den Standeln werden Weihnachtsschmuck, Krippen, Engel, Nussknacker und Räuchermandeln angeboten. Die süße Seite decken Baumkuchen, Schaumrollen und Lebkuchen ab. Natürlich dürfen Glühwein und Punsch nicht fehlen. Den „Haunsberger“ muss man unbedingt probieren – eine Delikatesse, die es nur auf dem Christkindlmarkt gibt. Eine warme Semmel, wird mit Schweinsbratwurstbrät gefüllt. Darauf kommen Senf, Sauerkraut und Curry. Am Lions-Stand gibt es einen ausgesprochen guten Orangenpunsch. Aber nicht im Plastikbecher, sondern in Keramiktassen. Für die Rückgabe der Keramiktassen gibt es Häferlpfand, das ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Engel laufen herum und verkaufen Lose für die Krebshilfe. Jedes Los gewinnt, die Schlange bei der Gewinnausgabe ist dadurch sehr lang. Um fünf Uhr am Nachmittag treten jeden Tag Chöre oder Musikanten vor dem Dom auf und geben weihnachtliche Weisen zum Besten, die per Lautsprecher auf den ganzen Christkindlmarkt übertragen werden. Schon seit 1491 findet der Christkindlmarkt in Salzburg statt. Damals wurden Haushaltswaren und Spielzeug am Nikolai-Markt angeboten. Arnold Fellinger ist seit acht Jahren in der Organisation und im Beirat des Christkindlmarkt-Vereins mit Herzblut dabei. Er ist besonders stolz darauf, dass der Markt so traditionell ist. Es gibt 96 Verkaufsstände und nur acht davon bieten Heißgetränke an, so kann der Markt nicht zur Partymeile werden.

Turmbläser und Weihnachtsausstellung im DomQuartier
Der Besuch der Turmbläser auf der Dombogenterrasse ist ein absolutes Highlight. Von hier hat man einen herrlichen Blick aus der Vogelperspektive auf die beleuchteten Standeln. Dann wird das Licht auf dem Christkindlmarkt gedimmt, die vier Turmbläser auf der Terrasse beginnen zu spielen. Es folgen die Turmbläser auf dem Dach des Weihnachtsmuseums und anschließend beginnen die Turmbläser oben im Glockenspiel. Festlicher kann die Stimmung nicht sein. Dazu gibt es ein kleines Büffet mit Glühwein, Feuerlachs, Bauernkrapfen, Kletzenbrot und süßen Pofesen.

Dommuseum mit weihnachtlicher Ausstellung
Auch im Dommuseum weihnachtet es sehr. Es sind etwa 20 Krippen, Gemälde und Skulpturen zu sehen, die die Geburt Christi darstellen. Etwas Besonderes in der Ausstellung ist das Fatschenkind, das ist ein in Bandagen gewickeltes Jesuskind aus Wachs. Das Fatschen am ganzen Körper der Säuglinge war in Süddeutschland und Österreich bis ins 19. Jahrhundert üblich, deshalb wurden die Jesuskinder auch so gewickelt dargestellt. In der Bibel steht schon „das Jesuskind in Windeln gewickelt“.

Die erste Krippe
1223 hat Franz von Assisi in einer Höhle bei Greccio in Italien den Stall von Bethlehem nachgebaut. Zuerst gab es nur den Ochs und den Esel. Das war die Geburtsstunde der Krippen. Später kam eine Puppe als Jesuskind in eine Krippe und die Leute aus dem Dorf sollen Maria und Josef, Engel, die drei Könige und Hirten darstellen. Ochs und Esel kamen selbstverständlich auch wieder dazu. Die Mitternachtsmesse wird in der Höhle bis heute noch zelebriert. Die Blütezeit der Krippen war der Barock. Die Jesuiten ließen viele Krippen bauen und bald hatten jedes Kloster und jede Kirche eine Krippe. Im 18. Jahrhundert wurden die Krippen in der Zeit der Aufklärung und Säkularisierung verboten. Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld ließ 1784 für das Fürstbistum Salzburg die Krippen in Kirchen verbieten. Das ließen sich die Menschen aber nicht gefallen, sie stellten Krippen in ihren Häusern und Wohnungen auf. Das Verbot war der Startschuss für die Hauskrippe.

Das Christkind kommt zum Dom
Vor dem Domplatz, auf dem im Sommer der „Jedermann“ aufgeführt wird, stehen im Dezember die Standln für den Christkindlmarkt. Das Christkind kommt mit zwei Engeln zum Eingang des Doms und begrüßt die Besucher. Die Kinder sind begeistert und freuen sich über die Schokolade und Bonbons, die das Christkind verteilt. Der große Adventskranz im Inneren des Doms ist mit drei Kerzen in Violett, der Farbe der Buße, und einer Kerze in Rosa, der Farbe der Vorfreude auf die Geburt Christi, geschmückt. In der Krippe im Dom liegt noch kein Jesuskind, denn es wird erst Weihnachten geboren. Im Taufbecken des Salzburger Doms wurde 1792 Josef Mohr getauft. Er hat den Text für das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ 1816 in Mariapfarr im Lungau geschrieben. Das ist heute das wohl weltweit bekannteste Weihnachtslied. Da der Vater von Joseph Mohr fahnenflüchtig war, weil er nicht für Napoleon kämpfen wollte, wurde der Henker Taufpate für Joseph Mohr. Ein paar Schritte weiter in der Altstadt, in der Kaigasse neun, wurde 1792 Joseph Mohr vermutlich geboren.

Das ganze Jahr über Weihnachten
Im Weihnachtsmuseum in Salzburg ist seit 2014 das ganze Jahr über Weihnachten. Ursula Kloiber hat fast 40 Jahre lang hunderte von Weihnachts- und Adventsartikeln aus der guten alten Zeit von 1840 bis 1940 gesammelt. Es gibt in der Ausstellung: Christbaumschmuck, Wunschzettel an das Christkind, Nussknacker, Räuchermandln, Adventskalender, Perchtenfiguren und auch ein weihnachtlich geschmücktes Zimmer. Sankt Nikolaus mit seinem Begleiter ist auch ausgestellt. Er war ein gütiger Bischof, noch heute verteilt er kleine Geschenke an die braven Kinder. Er wird meistens von einem furchterregenden Krampus begleitet, der die nicht so braven Kinder ermahnen soll. Gleich um die Ecke gibt es zwei Geschäfte, die ganzjährig Weihnachts- und Osterschmuck anbieten. Weihnachtskugeln leuchten in allen Farben und im nächsten Raum gibt es hunderte von dekorativen Ostereiern.
Salzburger Heimatwerk
Wer eine Krippe kaufen möchte, der geht in die Krippenausstellung im Salzburger Heimatwerk. Vor dem Gebäude wird jeden Nachmittag, am großen Adventskalender im Freien, ein Fenster geöffnet. Diese Zeremonie wird von Alphornbläsern feierlich begleitet.

Festungsadvent Hohensalzburg
Beim Betreten des Burghofs der Hohensalzburg fühlt man sich ins Mittelalter versetzt. Der große Baum wurde von den Schülern der Volksschule Herrnau geschmückt. Kleine Standl bieten Christbaumschmuck, Holzspielzeug, Produkte aus wohlriechendem Zirbenholz, Schmuck, Schals und Tücher aus Seide und Wolle an. Plötzlich machen sich Unruhe und Aufregung auf dem Weihnachtsmarkt breit. Nein, es ist nicht die Wirkung von zu viel Glühwein. Ein lauter Knall ertönt und die Kinder schreien aufgeregt: „Sie kommen“. Gruselige Pelzgestalten, die Perchten, betreten den Weihnachtsmarkt. Der Burghof ist plötzlich total in rosafarbenen Nebel gehüllt. Die Perchten fegen mit ihren Reisigbesen über die Schuhe der Besucher und schlagen auch mal gegen das Schienenbein. Die kleinen Perchten reißen den Kindern die Mützen vom Kopf und schmeißen sie im hohen Bogen wieder zurück. Die Mutigen machen Selfies mit den Perchten.

Mirabell-Platz – klein und bescheiden
Klein und bescheiden ist der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Mirabell und gegenüber der Kirche St. Andrä. Einheimische kommen gerne her, denn der Markt ist stimmungsvoll, ohne Trubel und jede Hektik. Man trifft sich auf einen Glühwein und schnabuliert von den kulinarischen Köstlichkeiten. Das Angebot reicht von Christbaumschmuck, Krippen, Keramik, Spielzeug und Lederwaren zu warmen Handschuhen und Schals.

Getreidegasse und Sternadvent
Die Getreidegasse hat eine festliche Weihnachtsbeleuchtung, die sich bei Dunkelheit wie ein Leuchtband oberhalb durch die Gasse zieht. Große rote Kugeln zeigen den Eingang zum Sternadvent. Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt im Innenhof des Sternbräus gibt es Krippen, Marienfiguren, Engel, Holzartikel, Gestricktes, Taschen, Kinderspielzeug, Schalen aber auch Käse, Schinken und Edelbrände. Etwas Ausgefallenes ist der Elfenladen. Eine Elfe kauft man, so die Verkäuferin, weil sie Schutz im Leben bietet. Dazu gibt es 48 Ereigniskarten, jeden Tag zieht man eine für das Motto des Tages. Der Weihnachtshunger wird mit heimatlichen Schmankerln vom Sternbräu gestillt. Da dürfen natürlich die Ofenkartoffel, Gulaschsuppe, Leberkäs-Semmel, Grammelschmalzbrot, Käsekrainer und Bosna nicht fehlen. Dazu gibt es das hauseigene Bier oder einen Tremelpunsch mit den typischen Gewürzen wie Zimt, Nelken und Vanilleschoten. Die Basis dazu ist Rum mit Weinbrand. Für Kinder gibt es auch eine alkoholfreie Variante.
In zwei Hütten
Adventsingen im Großen Festspielhaus – festliches Staunen
Der alte Mann, ein einsamer Knecht und Kauz, ist ein Sterngucker. Er entdeckt mit seinem Fernrohr einen neuen Stern hinter der Jungfrau. Sein Enkelkind wird vom Sterngucker in die Welt der Sterne eingeführt. Im Traum entdeckt der kleine Sterngucker die Geschichte von Maria und Josef, dem Erscheinen des Engels und geht im Traum mit den Hirtenkindern mit, bis ein strahlender Stern zur Geburt Christi führt. Etwa 80 Sänger und Sängerinnen des Salzburger Volkslieder Chors begleiten die Aufführung mit alpenländischen Weisen. Beim Andachtsjodler am Ende stehen alle auf. Eine schönere Einstimmung auf das Weihnachtsfest gibt es nicht. Die Sängerinnen bekommen nach dem Beifall Blumensträuße und die Kinder Plüschtiere. Das Adventsingen im Großen Festspielhaus ist eine Veranstaltung, die vom Salzburger Heimatwerk organisiert wird. Das Salzburger Adventsingen wurde 1946 von Tobi Reiser ins Leben gerufen, das jetzt jährlich im Großen Festspielhaus in Salzburg aufgeführt wird.

Winterfest – rockige Akrobatik
„Tabarnak“ ist eine fröhliche Show mit Akrobatik im typischen Stil des Cirque Alfonse. Folkloristische, rockige Musik begleitet die Vorführungen temperamentvoll. Ein Kirchenfenster wird zur schwebenden Plattform für waghalsige Akrobatik, bei der einem der Atem stockt. Die Fröhlichkeit der Gruppe ist ansteckend, es gibt Aufforderungen zum Mitklatschen und die La-Ola-Welle mitzumachen. Die Artisten des Cirque Alfonse aus Quebec in Kanada sind weltweit bekannt. „Tabernak“ ist ein Schimpfwort im französisch sprechenden Teil von Kanada. Ihre Show ist eine tolle Mischung aus Können und Kreativität, quasi ein rockiges Zirkusmusical. Am Ende wird die Nationalhymne gespielt und zum Applaus kommen die Kinder der Darsteller mit auf die Bühne.
Das Winterfest in Salzburg im Volksgarten präsentiert zeitgenössischen Zirkus, Beginn ist immer am letzten Wochenende im November. David Dimitri, ein Schweizer, ist der künstlerische Leiter. Er holt Kompanien aus der ganzen Welt zum Winterfest nach Salzburg.

Altstadthotel mit Brauerei, Mozartkino und Sissizimmer
Das Hotel Kasererbräu liegt mitten in der Altstadt von Salzburg, nur ein paar Minuten vom Dom entfernt, zentraler geht es nicht. Das ist ideal, um alle weihnachtlichen Ereignisse zu besuchen. Bequemer kann man in Salzburg nicht wohnen. 600 Jahre Geschichte spiegeln sich dekorativ in der Einrichtung des Hotels wider. Das Zimmer 323 ist legendär, hier hat Romy Schneider zur Premiere von: Sisi – Die junge Kaiserin – im Mozartkino übernachtet. Die Einrichtung des Zimmers ist bis heute unverändert geblieben. Das Mozartkino von 1905 gehört zum Hotel, es ist eines der ältesten Kinos der Welt. Das Altstadthotel befindet sich im Kaiviertel der Salzburger Altstadt, die seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Schon im Jahr 1342 wurde das Haus erstmals erwähnt. Doch die Wurzeln gehen schon bis in die Römerzeit zurück, der Vorgängerbau war ein römischer Tempel, eine Klosterherberge, ein Weinhaus zum „Weiszen Lewen,“ „Kässeserers Würthsbehausung beim weißen Lewen“ und letztendlich erhielt das Haus 1775 den Namen Kasererbraeu. Es war eine von elf Brauereien in Salzburg. Heute wird wieder Bier im Hotel gebraut und ausgeschenkt.

Text und Fotos: Gabi Dräger

Tourismus Salzburg www.salzburg.info
Christkindl-Markt am Dom www.salzburger-christkindlmarkt.at
Mirabell Adventmarkt www.salzburg.info/advent
Salzburger Festungsadvent www.salzburg-burgen.at
Sternadvent www.sternadvent.at
Hellbrunner Adventzauber www.hellbrunneradventzauber.at
Adventmarkt St. Leonhard www.advent-groedig.com
Heimatwerk Krippenausstellung www.salzburgerheimatwerk.at
Weihnachtsmuseum www.salzburger-weihnachtsmuseum.at
Adventsingen im Großen Festspielhaus www.salzburgeradventsingen.at
Winterfest www.winterfest.at
Salzburger Dom Konzerte www.salzburger-dom.at

Foto: Costa Kreuzfahrten

Neubau für Asien heißt: Costa Firenze

 

Costa Firenze heißt das neue Costa Schiff für China, das im Oktober 2020 in den Dienst gestellt wird. Es wird derzeit auf der Fincantieri-Werft in Marghera (Italien) gebaut, ist ein 135.500 BRZ schweres Schiff mit einer Kapazität für maximal 5.200 Gäste; sie ist das Schwesterschiff der Costa Venezia, das am 1. März diesen Jahres in Triest in den Dienst gestellt wurde.

Costa Firenze und Costa Venezia sind die ersten Schiffe des italienischen Kreuzfahrtunternehmens, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurden. Bevor Costa Firenze in Asien eingesetzt wird, kommt es im Oktober 2020 für einen Monat ins Mittelmeer. So haben alle Kunden von Costa in Europa und

auf der ganzen Welt als Erste die Möglichkeit, einen wirklich einzigartigen Urlaub an Bord des neuen Schiffes zu erleben. Die Kreuzfahrten sind jetzt  buchbar:

5- bis 7-tägige Kreuzfahrten ab Triest und Savona und eine 51-tägige Positionierungskreuzfahrt nach China.

 

Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere:

"Costa Firenze ist Teil eines Expansionsplans für die Costa Gruppe, der bis

2023 insgesamt 7 neue Schiffe mit einer Gesamtinvestition von über 6 Milliarden Euro umfasst. Das nächste Schiff, das im Oktober 2019 in Dienst gestellt wird, ist die Costa Smeralda, eine echte Hommage an die Schönheit Italiens."

 

Die erste Kreuzfahrt von Costa Firenze führt von Triest nach Savona, von wo aus sie am 1. Oktober 2020 nach Bari, Barcelona und Marseille fährt. Am 8. Oktober 2020 wird das Schiff Savona für eine kurze Kreuzfahrt nach Marseille, Barcelona und Savona verlassen. Am 12., 19. und 26. Oktober startet Costa Firenze von Savona aus für drei einwöchige Kreuzfahrten, Häfen sind Neapel (ersetzt durch Civitavecchia für die Kreuzfahrt am 19. Oktober), Messina (ersetzt durch Palermo für die Kreuzfahrt am 19. Oktober), Valencia, Barcelona und Marseille. Die letzte verfügbare Kreuzfahrt wird die Positionierungskreuzfahrt nach China sein: eine 51-tägige Reiseroute, die von Savona am 2. November 2020 bis Hongkong am 22. Dezember 2020 führt. Die Reise wird eine Entdeckung einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Landschaften und Geschmacksrichtungen sein. Vom Mittelmeer aus wird das Schiff durch den Suezkanal und das Rote Meer nach Dubai fahren. Von Dubai und Abu Dhabi, den futuristischen Städten in der Wüste, geht es weiter nach Indien, Sri Lanka, Indonesien und Malaysia. Der letzte Teil der Kreuzfahrt ist dem Fernen Osten gewidmet: Singapur, Thailand, Vietnam und schließlich China. Die Reiseroute kann auch in drei separate Etappen unterteilt werden, Savona-Dubai (19 Tage), Dubai-Singapur (20 Tage) und Singapur-

Hong Kong (14 Tage), die auch miteinander kombiniert werden können.

 

                                                                Nach Informationen von Costa Kreuzfahrten

 

Weitere Informationen und Buchungen unter: 

www.costakreuzfahrten.de/schiffe/firenze.html

H.L.

DB – Die neue Bordgastronomie

 

Genuss auf ganzer Strecke während einer Bahnreise. Die Renner wie Currywurst und Chili con Carne werden auf der Bordkarte der Deutschen Bahn in ICE- und IC Zügen mit neuen Gerichten ergänzt. Die bewährten Lieblingsgerichte werden in verbesserter Qualität angeboten.

Dr. Michael Petersen, Marketing-Vorstand der DB Fernverkehr, stellte während der Fachmesse ITB 2019 in Berlin das neue Konzept der Bordgastronomie vor. Bereits im Dezember 2018 hat die DB ihre 650 rollenden Restaurants und Bistros in allen ICE- und IC-Zügen mit neuen Speisen ausgestattet und auch ein neues Geschirr- und Speisekartendesign eingeführt.

Bordgastronomie
„Die Bordgastronomie ist und bleibt ein fester Bestandteil unseres Serviceangebots. Deswegen haben wir unser gastronomisches Angebot erneuert und es zeitgemäßer aufgestellt. Mit der Verbindung von traditionellen und modernen Gerichten entsprechen wir den unterschiedlichen Essgewohnheiten und Geschmacksvorlieben unserer fast 400.000 täglichen Fahrgäste. Ich freue mich, dass das neue Angebot gut von unseren Gästen angenommen wird. Neben unseren Stammgästen möchten wir natürlich auch neue Gäste für die Bordgastronomie gewinnen.“ Peterson führte weiter aus, dass aufgrund von Kundenanregungen einige Änderungen im Sortiment anstehen. Beispielsweise werden Wurst und Käse wieder in das Frühstückssortiment aufgenommen werden.

Kundenbefragung und Blindverkostung
6.500 Kunden wurden befragt, um festzustellen, was der Reisende am liebsten isst. Anschließend wurden Blindverkostungen mit 500 Gerichten mit 100 Testern durchgeführt.

Das Gastronomie-Konzept der DB
Seit Dezember 2018 finden Reisende im neuen Speisesortiment neben Klassikern wie Pasta Bolognese, Chili con Carne und Gulasch vermehrt vegetarische und auch vegane Gerichte auf der Speisekarte. Das Chili con Carne wird mit Schmand cremig gemacht und die Currywurst wird mit kleinen knusprigen Tortilla-Bröseln ergänzt. Bei den anderen Speisen kann man wählen zwischen Gemüsecurry mit Kokosreis, Schwarzwurzelsuppe, Fusilli mit Tomaten-Feta-Soße, Nudelsalat mit Tomaten und Cashewkernen sowie Focaccia mit Oliven. Stadt Brot wird Käse und Parmaschinken mit Honig im Ciabatta angeboten, denn das Auge isst mit. Bei der Auswahl der Gerichte legt die DB großen Wert auf Bio-Qualität und frische Zutaten. Die angebotenen Heißgetränke sind Fairtrade-zertifiziert, alle Verpackungen der mitnahmefähigen Speisen weisen das FSC-Zertifikat auf. Fahrgäste, die einen Mehrwegbecher zum Befüllen mitbringen, erhalten einen Preisnachlass von 20 Cent beim Kauf eines Heißgetränks. Genuss auf ganzer Strecke ist das Motto, die Gerichte sollen sich vom Fast Food absetzen.

Neues Geschirr-Design
Zu der verbesserten Speisekarte gehört auch ein neues Geschirr-Design. Die modernen klaren Formen lassen sich leicht stapeln, denn im Bordrestaurant ist nicht viel Platz. Die Speisekarte ist dunkelrot. Vom leuchtenden Signalrot wurde Abstand genommen. Das Dunkelrot setzt sich auch in den Accessoires zu der schwarzen Unform der Mitarbeiter durch.

Digitaler Service statt Fahrkartenkontrolle
Der digitale Service mit Comfort Check-in wird zum Thema bei der DB. Teststrecken für online Tickets wird es ab Mai 2019 geben. So hat der Mitarbeiter mehr Zeit für den Service an Bord. Ein neues Kassensystem vom „Platz zur Küche“ wird in Zukunft angeboten: Per App kann man am Platz Essen und Getränke bestellen. Ab Mitte 2020 wird auf einigen Strecken dieses System eingesetzt. In der Zukunft soll auch mit allen Karten mobil bezahlen werden können. Auf der Strecke Frankfurt Paris ist das auch schon in der zweiten Klasse möglich.

Mit dem Ohr am Kunden
Schon beim Einsteigen sollte man Ankommen. Das heißt, der Service wird ständig verbessert, denn die Qualität muss stimmen. Wie der Kunde die Reise erlebt, das ist wichtig, denn er soll ja wieder buchen. Die DB soll auch Gastgeber der Zukunft sein. Also ist die DB immer mit dem Ohr am Kunden, um das Sortiment prominenter zu machen. Die Schulungen der Mitarbeiter werden ständig angepasst.

Kontakt: Deutsche Bahn www.bahn.de

Gabi Dräger

Panorama (Balzers)
Die Geschichte Liechtensteins erwandern

Das Fürstentum Liechtenstein kann gut an nur einem Tag durchquert werden.

 

Der neue Liechtenstein-Weg mit der dazugehörigen App «LIstory» wird eine solche Durchquerung mit spannenden Geschichten über das Land ergänzen.

 

Vaduz. – Der «Liechtenstein-Weg» ist weit mehr als nur eine symbolische Umsetzung des Leitgedankens «Wir machen uns mit den Erfahrungen von Gestern auf den Weg in die Zukunft», der das Jubiläumsjahr «300 Jahre Fürstentum Liechtenstein» prägt. Der Weg führt durch alle elf Gemeinden Liechtensteins, an den schönsten und spannendsten Orten des Landes sowie am Startpunkt der Via Alpina vorbei und erzählt gleichzeitig die Geschichte des Fürstentums mit Hilfe einer neuartigen App. Die Vergangenheit wird quasi mit der Technologie von morgen in die Gegenwart geholt.
Weg durch alle Gemeinden
«Die geschichtlichen Höhepunkte des Fürstentums Liechtenstein zu Fuss auf dem Liechtenstein-Weg zu entdecken, ist eine Erfahrung, die man gemacht haben muss. Wo sonst kann man innerhalb von wenigen Tagen ein ganzes Land erwandern und dabei seine reiche 300-jährige Geschichte kennenlernen?», sagt Martin Knöpfel, Projektleiter des Liechtenstein-Wegs. 136 ausgewählte historische Stätten und Ereignisse, sogenannte Points of Interest (POIs), werden durch den Liechtenstein-Weg mit rund 75 Kilometern Streckenlänge und die App «LIstory» zu einem grossen Ganzen verbunden. Geschichtliche Ereignisse, die keinen geografischen Bezug haben, werden zwischen den ortsbezogenen POIs platziert. «Der Weg führt über ein bereits bestehendes Wegenetz durch alle 11 Gemeinden Liechtensteins. Der Einstieg in den Liechtenstein-Weg ist von jeder Gemeinde aus möglich und kann entweder von Süden nach Norden oder umgekehrt erwandert werden», so Knöpfel weiter. Da die Wenigsten die gesamte Strecke an einem Tag absolvieren werden, kann der Liechtenstein-Weg in mehrere Etappen unterteilt werden.
Erstmals Einblick in Schloss Vaduz
Liechtenstein lebt von seinen Geschichten. Die App LIstory nimmt diese Geschichten auf und erzählt sie den Wanderern direkt vor Ort. «Man kann vor einem Gedenkstein stehen und die App erzählt dann, dass 1945 russische Soldaten, die im zweiten Weltkrieg für Deutschland kämpften, an diesem Ort ihre Kapitulation unterzeichnet haben», erklärt Knöpfel. Die Geschichte des Landes wird dadurch sehr lebendig und spannend erzählt und sicher auch sogar für Liechtensteiner neue Hintergründe und Geschichten bereithalten. «Eine besonders spannende Geschichte ist die der Seidenraupenzucht», sagt Knöpfel. In Liechtenstein gab es mehrere Versuche eine solche Zucht auf die Beine zu stellen, erfolgreich war jedoch nur eine. «Noch heute kann man die Überreste dieser aufwändigen Arbeit sehen, die meisten sind sich dessen jedoch nicht bewusst. Die App wird darauf hinweisen und die Geschichte dahinter erzählen», sagt Knöpfel. Wer diese Geschichten kennenlernen möchte, müsse sich aber selbst auf den Weg begeben.
Die App bietet mit moderner Augmented Reality-Technologie zudem auch spezielle Einblicke in die Vergangenheit an. So beispielsweise beim ehemaligen Römerkastell in Schaan. Ein weiterer POI, der ebenfalls mittels Augmented Reality entdeckt werden kann, bietet etwas ganz Spezielles. «Schloss Vaduz wird dank der App erstmals für Einheimische und Touristen virtuell geöffnet», sagt Knöpfel. Das Schloss kann nämlich in der App mit Augmented Reality als 3D-Modell in die reale Umwelt projiziert werden und einzelne Räume werden mit Hilfe von 360° Bildern zugänglich gemacht. Auch wenn öffentliche Führungen weiterhin nicht möglich sind, können so zumindest einzelne Räume virtuell betreten werden. «Auf die Umsetzung dieses POIs freue ich mich persönlich ganz besonders», so Knöpfel.
Eröffnung am 26. Mai 2019
Offiziell lanciert wird der Liechtenstein-Weg gemeinsam mit der LIstory-App am 26. Mai 2019. An diesem Tag feiert ganz Liechtenstein noch einmal seine Vergangenheit. «Alle Gemeinden haben uns zugesichert, an diesem Tag etwas ganz spezielles durchzuführen. Der Burgruine Schellenberg wird an diesem Tag mit einem mittelalterlichen Heerlager beispielsweise neues Leben eingehaucht», sagt Knöpfel. App und Weg werden selbstverständlich auch nach der offiziellen Eröffnung weiterhin Bestand haben. «Die App ist übrigens auch vollständig offline verfügbar und sollte der Akku trotz allem nicht halten, ist er mit herkömmlichen Beschilderungen gut signalisiert», sagt Knöpfel. Einer Erwanderung der Geschichte Liechtensteins steht dann also nichts mehr im Weg.

Informationen zum Liechtenstein-Weg:
- Eröffnung des Liechtenstein-Wegs am 26. Mai 2019
- Führt durch alle 11 Gemeinden Liechtensteins
- Streckenlänge von 75 Kilometer
- Auf-/Abstiege 2'000 m / 2'000 m
- min./max. Höhe: 429 m ü.M. / 1'103 m ü.M.
- Reine Wanderzeit ca. 21 h
- Teilstrecken sind auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich
- Erkunden Sie das Fürstentum Liechtenstein mit der App «LIstory» ab 26. Mai 2019 – erhältlich im App Store oder auf Google Play
Weitere Informationen, sowie Streckenvorschläge und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie unter www.liechtensteinweg.li

foto-marius-stonkus

Der Flug fällt aus, ist verspätet oder überbucht?

Hier helfen sieben Tipps von

www.skycop.com

 

 

Egal ob Urlaubsantritt oder Business-Trip – ein verspäteter oder gar ausgefallener Flug ist immer ärgerlich. Gerade, wenn man dann auch noch am Flughafen festsitzt. Statistiken zufolge hat bereits jeder zehnte Europäer mit Verspätungen, Ausfällen und dergleichen zu kämpfen gehabt. Auch Probleme mit aufgegebenen Gepäckstücken sind keine Seltenheit. In diesem Fall steht einem eine Entschädigung zu. Und wie kann man sie erhalten?

Probleme mit dem Flug

Als Erstes sollten man versuchen, die Lage einzuschätzen, denn man erhält nicht in allen Fällen eine Entschädigung. Bestimmte Situationen liegen außerhalb der Verantwortung von Fluggesellschaften und sind somit nicht erstattungsfähig. Wenn es beispielsweise Probleme mit Ihrem Flug aufgrund von militärischen Auseinandersetzungen, schlechten Witterungsbedingungen, Defekten am Flieger oder einem Streik gibt, geht man leer aus.

Schadensersatz

Wenn der Flug jedoch nach Öffnung der Flugzeugtür eine Verspätung von mindestens drei Stunden aufweist, weniger als zwei Wochen vor Abflug gecancelt wird oder man aufgrund von Überbuchung nicht mitfliegen konnte, dann hat man Anspruch auf einen Schadensersatz. Das fordert die Fluggast-Verordnung der Europäischen Union.

Bei der Durchsetzung des Anspruchs hilft das Unternehmen SKYCOP, das für die Rechte von Fluggästen weltweit einsteht. Laut Marius Stonkus, CEO der internationalen Plattform www.skycop.com, können Betroffene in der EU bis zu 600 Euro Entschädigung von den Airlines erhalten. Dieser Rechtslage sind sich aber auch die Fluggesellschaften bewusst.

 

Sieben Tipps

Im Folgenden gibt es sieben Tipps, um den üblichen Fallen und Tricks auszuweichen.

• Auch wenn eine Verspätung bereits angekündigt ist, muss man pünktlich zum Check-In des Flugs. Nur dadurch kann man Anspruch auf eine Schadenszahlung erheben.

• Bei einem ausgefallenen Flug sollte man darauf bestehen, richtig versorgt zu werden. Es stehen einem in diesem Fall Telefonate mit Verwandten, Internetzugang und Verpflegung zu.

• Man sollte niemals vermeintliche Kompensationsangebote in Form von Coupons oder Gutscheinen annehmen. Außerdem sollte man unter keinen Umständen einen Verzicht auf weitere Entschädigungen unterschreiben, auch nicht wenn man die vorher genannten Angebote angenommen hat.

• Man sollte so schnell wie möglich eine Beschwerde einreichen. Abhängig vom Ort des Geschehens gelten verschiedene Fristen.

• Falls das Gepäck nicht auf dem Band erscheint, muss man direkt vor Ort das Personal informieren und eine Verlustmeldung aufgeben. Wenn man dies erst zu einem späteren Zeitpunkt tut, kann der Entschädigungsanspruch unter Umständen verwehrt werden.

• Wurde der Flug von einer Gruppe gebucht, erhält jeder Fluggast eine individuelle Entschädigung. Hier könnten die Airlines versuchen, die Fluggäste zu täuschen.

• Bei einer geschäftlichen Reise gilt: der auf dem Ticket genannt wird, erhält die Entschädigung – nicht etwa der Arbeitgeber.

Gabi Dräger

Preisgünstiger Flug nach Singapur

 

          Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zeigte sich am 20. Juni hocherfreut über den Jungfernflug des Billigfliegers Scoot von Singapur nach Berlin-Tegel. „Wir brauchen diese neue Langstreckenverbindung, denn beide Städte sind interessante Messe- und Touristikstädte und bieten auch der Wirtschaft neue Möglichkeiten“. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup bekräftigte und begrüßte dies hinsichtlich der Eröffnung des BER in zwei Jahren: „Wer sich heute engagiert, hat später Vorteile. Die Entscheidung ist gut für die Zukunft des neuen Flughafens“. Man hoffe, dass diese neue Geschäftsverbindung auch Signal ist für andere Airlines. Ab sofort viermal die Woche fliegt der geräumige 787 Dreamliner der Low-Cost-Tochter der Singapore Airlines Group von Berlin-Tegel nach Singapur, bedient damit den Asien-Pazifik-Raum

 

        „Gerade für die 18 – 35-Jährigen aus Singapur ist Berlin die aufregendste Stadt der Welt – und genau dahin kommen sie nun mit Scoot sehr preisgünstig. Umgekehrt haben die jungen Berliner die Chance, mit kleinem Budget weltweit mit Scoot zu reisen. Dabei zahlen sie nur den Service, den sie nutzen, ohne dass beim Komfort oder bei der Sicherheit gespart wird“, freut sich Vinod Kannan, Scoot-Finanzchef  aus Singapur. Die „Scootitüde“, das Engagement von Scoot, begrüßt ebenfalls visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker: „Wer zuerst kommt, der malt zuerst - der Direktflug kann sehr gut den Asienmarkt erobern“. Bis zum 30. Juni einschließlich kostet der einfache Flug von Tegel nach Singapur ab 175 Euro, die Umsteigevariante nach Sidney ab 265 Euro. Die Angebotstarife unterliegen der Verfügbarkeit, buchbar unter www.FlyScoot.com oder in der mobilen Scoot-App.   

KB.

Für Zypernreisende plant die TUI ab der Sommersaison 2019 neue Flug- verbindungen mit TUI fly.

 

Zwei Mal wöchentlich – voraussichtlich ab Frankfurt und Düsseldorf – nach Larnaca zu fliegen

 

 

Für jeden das passende Hotel

Für Natur- und Aktivurlauber eignet sich die Region rund um Paphos mit dem angrenzenden Troodos-Gebirge und den unzähligen Wanderwegen. Die kleine Stadt an der Südwestküste Zyperns war 2017 auch Kulturhauptstadt und bietet daher neben Strand und Sportprogramm auch viel Kultur.

Hoteltipp: TUI Sensimar Pioneer Beach. Das Vier-Sterne-Adults-Only-Hotel liegt direkt an einer Sandbucht und bietet seinen Gästen verschiedene Restaurants. Eine Woche mit Flug und Halbpension kostet ab 764 Euro pro Person im Doppelzimmer.


Familien fühlen sich an den schönen Sandstränden im Südosten der Insel gut aufgehoben. Ayia Napa hat sich von einer Partyhochburg zu einem Familienferienort mit einem lebendigen, aber gepflegten Ortskern entwickelt.

Hoteltipp: TUI Family Life Aeneas Resort & Spa by Atlantica. Ein umfangreiches Entertainmentprogramm für Groß und Klein, die lagunenartige Poollandschaft sowie All Inclusive sind gute Argumente für einen Familienurlaub im Fünf-Sterne-Hotel. Eine Woche mit Flug und All Inclusive kostet ab 917 Euro pro Person im Doppelzimmer.
 

Für Millennials bietet Limassol den perfekten Mix. Die Studentenstadt mit Bar- und Restaurantszene liegt direkt am Hafen und bietet auch Gelegenheit zum Baden.

Hoteltipp: Hotel Londa. Das Fünf-Sterne-Boutique-Hotel liegt an einer kleinen Sandbucht und die moderne Bar ist am Abend Treffpunkt der Einheimischen. Fünf Übernachtungen kosten mit Flug und Frühstück ab 724 Euro pro Person im Doppelzimmer.

 

Geheimtipp: Zypern im Winter

In den Wintermonaten ist es auf der Insel angenehm mild und das Wasser hat die höchsten Temperaturen in der Mittelmeerregion. Restaurants und Bars sind ganzjährig geöffnet. Ebenfalls für eine Reise in der Neben- und Wintersaison sprechen die attraktiven Preise. Bis zu 40 Prozent Ersparnis sind im Vergleich zu den Sommermonaten bei einigen Hotels möglich.

Beispielsweise im TUI Sensatori Aphrodite Hills Hotel by Atlantica. Aber auch hier gilt: Zypern ist kein Last-Minute-Ziel.

 

Weitere Informationen: www.tui.com

H.L./ nach Information der TUI Deutschland GmbH

© Jordan Curet

„Best of“ für Abenteurer

Top 5 Aktivitäten für Adrenalinjunkies in Aspen und Snowmass

 

Die beiden Orte Aspen und Snowmass im amerikanischen Colorado sind ein wahrer Outdoor-Spielplatz. Für besonders abenteuerliche Urlauber bieten die beiden charmanten Orte eine Vielzahl an Angeboten: Sei es einen neuen Abenteuerpark mit dem vielversprechenden Namen „Lost Forest“ oder einen umfangreichen Bike Park für Downhill-Fans am Snowmass Mountain. Wer nach Höherem strebt, findet seinen Adrenalinkick beim Klettern am Independence Pass oder bei einer Paragliding-Tour über Aspen. Auch ambitionierte Wasserraten finden ihre passende Herausforderung, ob beim Kajaking oder „River Surfing“. Wer auch im Urlaub auf der Suche nach dem nächsten großen Kick ist, der sollte die folgenden Top-5-Outdoor-Abenteuer in Aspen und Snowmass nicht verpassen:

1. Lost Forest: Neuer Abenteuerpark in Snowmass

Ein neues Highlight voller Action und Spannung erwartet Reisende in Snowmass: Hinter dem Namen „Lost Forest“ versteckt sich ein Abenteuerpark am Berg, der diesen Sommer vollständig eröffnet wird. Bereits seit Winter sorgt der „Breathtaker Alpine Coaster“ als erster geöffneter Part für rasante Abfahrten. Die mehr als 1,7 Kilometer lange Sommerrodelbahn schlängelt sich durch die Bäume und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde. Hinzu kommt ab 22. Juni 2018 die „Canopy Run Zipline“, eine dreistünde Abseil- und Zipline-Tour mit acht Ziplines, die bis zu 27 Meter über dem Boden hängen; der „Treeline Trail Challegen Course“ bietet fünf Pfade in allen Schwierigkeitsstufen, die in bis zu zwölf Metern Höhe verlaufen. Im August kommt dann noch eine neue Kletterwand mit schroffem Einstieg hinzu, die über 14 Selbstsicherungs-Stationen verfügt und bis zu 50 verschiedene Routenmöglichkeiten bietet. Der Abenteuerpark Lost Forest ist täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

2. Spritzige Action: River Surfing, Kajaking und Rafting

Wenn die Temperaturen steigen, ruft das kühle Nass. Auch in Aspen und Snowmass haben in den Sommermonaten die Flüsse und Seen Hochkonjunktur und das bildgewaltige Roaring Fork Valley wird zur Kulisse für Wassersport-Liebhaber: Anfänger können sich auf den leichten bis mittelschweren Gewässern des Roaring Fork River versuchen, während sich erfahrene Rafter und Kajak-Fahrer auf dem Colorado River austoben. Mit großen Wellen und schroffen Felsen sind hier Manövrierfähigkeit und eiserne Nerven gefordert. Auch das „River Surfing“ erfordert höchste Konzentration und Gleichgewicht, wenn es auf einem Stand-up-Paddle-Board darum geht, die Wellen auf dem Fluss zu bezwingen. Für das komfortable und unkomplizierte Wassersport-Vergnügen ohne Schleppen der eigenen Ausrüstung ist gesorgt: In Aspen und Snowmass stehen eine ganze Reihe an Wassersportschulen und Verleihstationen zur Verfügung.

3. Höhenangst bleibt auf dem Boden: Paragliding

Ein ganz besonderes Erlebnis in luftigen Gefilden verspricht eine Paragliding-Tour vom Aspen Mountain. Dabei haben Reisende nicht nur die einmalige Gelegenheit wie ein Vogel über die Bergwelt zu gleiten, sondern erhalten auch einen unvergleichlichen Blick auf den legendären Ort. Mit den Profis von Aspen Paragliding geht es dabei in Höhen von bis zu über 5.000 Metern – und das für fast jeden, von drei bis zu 80 Jahren.

4. Per Eigenkraft hoch hinaus: Klettern und Gipfeltouren

Kraft und Ausdauer benötigen Aspen und Snowmass-Gäste, wenn sie die spektakulären Gifpel und Berge rund um die beiden Orte bezwingen möchten. „Aspen’s 14er“ bieten unendliche Möglichkeiten bis zu technisch extrem anspruchsvollen Gipfelbesteigungen. Wer es noch herausfordernder mag, fährt zum Mount Sopris und erklettert das größte senkrechte Relief Colorados. Hunderte Klettertouren und –Routen warten nur wenige Minuten von Downtown Aspen entfernt am beeindruckenden Independence Pass. Auch Anfänger finden ihren Platz am Fels, beispielsweise in der „Golf Buttle Climbing Area“ mit grandiosen Ausblicken auf den Rio Grands Trail und den Roaring Fork River.

5. Fest im Sattle sitzen: Bike Snowmass

Radfahrer, die einen Adrenalinrausch suchen, sind herzlich willkommen im Snowmass Bike Park, wo sich Downhill-Trails vom Gipfel des Elk Camp Sesselliftes bis zur Basis des Snowmass Village schlängeln - eine aufregende Abfahrt von ca. 880 Höhenmetern. Ambitionierte Radler können sich beispielsweise auf den drei V’s austoben: Viking, Vapor und Valhalla, ein fünf Kilometer langer Freeride-Trail mit einem Höhenunterschied von knapp 427 Metern, bei dem durch zahlreiche Jumps und Wandritte echtes Fahrkönnen gefragt ist.

Auch in diesem Sommer wird die Expansion des Snowmass Bike Park fortgesetzt: Ein neuer, über vier Kilometer langer, mittelschwerer Trail vom Elk Camp Sessellift sowie ein Sprung-Trail für Experten im unteren Teil des Berges werden gerade gebaut.

 

Weitere Informationen unter www.aspenchamber.org sowie www.gosnowmass.com.

Mit rund 300 Sonnentagen im Jahr, der weiten Wildnis Colorados vor der Haustür und täglichen Open-Air-Events für jedes Alter ist klar: Der Sommer in Aspen und Snowmass spielt sich draußen ab! Draußen – an den klaren Läufen des Roaring Fork River, in den legendären Espenwäldern mit ihrem dicken Wildblumenteppich und auf den eindrucksvollen Trails der Bergwelt – von Aspen Mountain über Snowmass bis hin zu den Marron Bells. Von Wandern bis Fliegenfischen und von Mountainbiking bis Rafting ist hier jede Outdoorsportart zuhause und für Kids ist das hübsche Silberminenstädtchen ein einziges Abenteuerland. Aber auch das urbane Leben spielt sich im Sommer im Freien ab – bei zahlreichen, oftmals kostenlosen Events und Konzerten, in der lebhaften Foodie-Szene und besonders im Kulturellen. Denn neben einer Vielfalt internationaler Galerien, hat die Kunst in Aspen und Snowmass längst auch den öffentlichen Raum erobert. Dank eigenem Flughafen ist die Sommerdestination von Europa aus bestens erreichbar und die Servicestandards suchen weltweit ihresgleichen – vom Campingplatz bis zum Designhotel. www.aspenchamber.org und www.gosnowmass.com.

uschi liebl pr GmbH / HPL

Europäischer Gerichtshof stärkt Passagierrechte
EUclaim: „Aushöhlung der Fluggastrechte gestoppt“

Technische Defekte gelten nicht als „außergewöhnliche Umstände“

 

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute die Rechte von Flugpassagieren gestärkt. Die Richter in Luxemburg entschieden im Fall „Van der Lans gegen KLM“ (Rechtssache C-257 / 14), dass technische Defekte nicht als „außergewöhnliche Umstände“ im Rahmen der Fluggastrechteverordnung gelten. „Wir begrüßen die Entscheidung. Sie zeigt den Airlines klare rechtliche Grenzen auf und stoppt die Aushöhlung der Fluggastrechte“, kommentiert Hendrik Noorderhaven, Geschäftsführer von EUclaim, den Richterspruch.

„Außergewöhnliche Umstände“ bleiben eng gefasst

Die Fluggastrechteverordnung regelt die Ansprüche von Passagieren bei
Nichtbeförderung, Verspätung und Annullierung von gebuchten Flügen. Laut EU-Recht stehen ihnen Entschädigungszahlungen zu, wenn technische Probleme zu großen Verspätungen geführt haben. Europäische Airlines, wie zum Beispiel die größte niederländische Airline KLM, sind der Ansicht, dass technische Defekte, die nach der sogenannten Vorflugkontrolle (pre-flight-check) auftreten, unvorhersehbar, und daher als „außergewöhnliche Umstände“ zu betrachten seien. Dieser Ansicht widersprachen jetzt die Richter am EuGH. Lediglich bestimmte technische Probleme, die zum Beispiel aus versteckten Fabrikationsfehlern, Sabotageakten oder aus terroristischen Handlungen resultieren, können laut EuGH Luftfahrtunternehmen von ihrer Ausgleichspflicht befreien. Auch bei schlechten Wetterbedingungen, Sicherheitsrisiken und Streiks von Piloten oder Bodenpersonal gelten Sonderregelungen. In solchen Fällen haben Fluggäste keinen Anspruch auf Entschädigung. Allerdings liegt die Beweislast hier bei den Airlines: „Die Fluggesellschaft ist in der Pflicht. Sie muss stichhaltig belegen, warum außergewöhnliche Umstände zur Verspätung geführt haben“, erklärt
Noorderhaven.
Weitere Informationen auf www.euclaim.de